Ein lokaler Nutzer schreibt über den Page Cache in schreibgeschützte Dateien und wird root.
In der NVD veröffentlicht am 10.03.2022
Seit dem 25.04.2022 im CISA-Katalog aktiv ausgenutzter Lücken
Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS, 01.11.2026): 92,795 %, Perzentil 99,829
Dirty Pipe ist eine Lücke im Linux-Kernel. Das Feld flags der neuen Pipe-Buffer-Struktur wurde in den Funktionen copy_page_to_iter_pipe und push_pipe nicht korrekt initialisiert und konnte veraltete Werte enthalten. Ein lokaler Nutzer ohne Rechte kann damit in Seiten des Page Cache schreiben, die zu schreibgeschützten Dateien gehören, und so seine Rechte ausweiten.
Die NVD bewertet sie mit CVSS 7.8, und CISA führt sie seit dem 25. April 2022 als aktiv ausgenutzt. Die NVD führt Kernel ab 5.8 bis zu den behobenen Versionen 5.10.102, 5.15.25 und 5.16.11.
Betroffen: 5.16 - 5.16.10
Behoben in 5.16.11
Betroffen: 5.15 - 5.15.24
Behoben in 5.15.25
Betroffen: 5.8 - 5.10.101
Behoben in 5.10.102
Behoben ab Paketversion 5.16.11-1
Behoben ab Paketversion 5.16.11-1
Die OSV-Datenbank führt zu dieser Lücke keine Ubuntu-Pakete.
Aktualisiere den Kernel und starte neu. Debian 12 und 13 liefern Kernel mit dem Fix aus. Unter Ubuntu hängt die behobene Version von der Kernel-Variante ab, der OSV-Eintrag in den Quellen führt sie auf.
Erseni Patch meldet dir, wenn eine neue Lücke genau deine Version betrifft und wenn dein Release-Zweig keinen Support mehr bekommt. Trag das Programm oder Paket mit deiner Version ein, dann prüfen wir sie sofort.
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Angaben am 02.11.2026 gegen NVD, CISA KEV, FIRST EPSS, den Debian Security Tracker und OSV geprüft.