Bash bis 4.3 führte Befehle aus, die hinter Funktionsdefinitionen in Umgebungsvariablen versteckt waren.
In der NVD veröffentlicht am 24.09.2014
Seit dem 28.01.2022 im CISA-Katalog aktiv ausgenutzter Lücken
Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS, 01.11.2026): 99,999 %, Perzentil 99,993
Shellshock ist eine Lücke in GNU Bash bis Version 4.3. Bash führte Befehle aus, die im Wert einer Umgebungsvariable hinter einer Funktionsdefinition standen. Überall dort, wo eine Umgebungsvariable über eine Rechtegrenze hinweg in die Bash gelangt, kann ein Angreifer Code ausführen, etwa über CGI-Skripte im Apache HTTP Server, DHCP-Clients oder die ForceCommand-Funktion von OpenSSH.
Die NVD bewertet sie mit CVSS 9.8, und CISA führt sie seit dem 28. Januar 2022 als aktiv ausgenutzt. Der erste Fix war unvollständig, das verbliebene Problem hat eine eigene Kennung, CVE-2014-7169.
Betroffen: <= 4.3
Keine behobene Version in den NVD-Daten
Behoben ab Paketversion 4.3-9.1
Behoben ab Paketversion 4.3-9.1
Behoben ab Paketversion 4.3-7ubuntu1.1
Spiel das bash-Sicherheitsupdate deiner Distribution ein, es deckt auch die Folgelücken ab. Debian 12 und 13 liefern Bash 5.2 mit dem Fix aus.
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Angaben am 02.11.2026 gegen NVD, CISA KEV, FIRST EPSS, den Debian Security Tracker und OSV geprüft.